Der Boxerstammtisch Hamburg hat einen guten und erfahrenen Schrauber angeheuert, unsere Motorräder einzustellen und zu Synchronisieren.


Auf dem Hinterhof von Holger haben sich 8 Maschinen eingefunden, vom 2 Ventiler bis zum neuen 1200er Modell waren alle Boxer-Modelle vertreten.
Meiner Berta wurde nun auch das Axialspiel eingestellt. Es war etwas zu stramm und auch die Ventile waren etwas zu stramm eingestellt.
Danach wurden noch neue Zündkerzen reingeschraubt und sehr sorgfältig Synchronisiert. Die Probefahrt hat danach wieder richtig spaß gemacht. Der Motor hat nun wieder einen schönen weichen Lauf – fühlt sich fast wie ein 800er an.
19. März, 2008
Die Batterie wurde letzte Woche geliefert und Sonntag habe ich auch ein halbes Stündchen gefunden diese einzubauen. In der Nacht zuvor hatte ich sie geladen. Ich hatte ja noch von letzter Woche ein wenig Übung.
Merkwürderweise ist die Batterie obenrum ein wenig (ca. 2mm) läger, so daß das Federbein nicht nur anliegt sondern die Schraube der Aufnahme nicht mehr in ihr Schraubenloch passt. Ich habe die Ecke des Batteriedeckels mit einem Cutter-Messer abgeflacht. Da war zum Glück genug Material darunter. Danach passte das Federbein und Schraube wieder in die vorgeschriebene Aufnahme.
Berta sprang beim 1. Knopfdruck an und das nach 7 Monate Stillstand! Fand ich gut.
3. März, 2008
Heute mal was in eigener Sache.
Mein ‘Alter Herr’ will aus Altersgründen seine top gepflegte BMW K1200RS verkaufen. Eigentlich würde ich sie ja lieber selbst nehmen. Sie würde sich wunderbar dafür eignen von Hamburg nach Hannover zu pendeln und abends ein wenig im Harz rum zu kurven. Das bekomme ich aber leider nicht genehmigt…

Falls einer Interesse hat, hier die technischen Einzelheiten:
Baujahr: Juni 1999
Tag der ersten Zulassung: 07.06.1999, Erstbesitz
Km- Stand: 46.000 Km
Farbe: Graphit Metallic
Leistung: 96 KW (130 PS)
HU:06/09 (auf wunsch neu)
Ausstattung: Gepäckbrücke, Koffersatz mit Taschen, Komfortlenker, Hinterradfelge 5.5×17, Heizbare Griffe
Preisvorstellung: verkauft!
Der Preis ist verhandelbar.
29. Februar, 2008
Ja, ich lebe noch und Berta ist auch noch da
Nach Monaten habe ich Berta endlich wieder vom Hauptständer geschoben und wollte sehen wie es um die betagte Batterie bestellt ist. Ich hatte Berta zwar Winterfest gemacht, aber bei der Batterie war ich zu Faul diese auszubauen und zu pflegen. Ist zwar kein wirklicher Akt, die Aufnahme des Stoßdämpfers muß abgeschraubt werden.
Die Faulheit hat sich nun gerächt. Nachdem ich alle Zellen wieder mit Flüssigkeit versorgt und sie auf einen hohen Ladestatus gebracht hatte – der Säureheber gab grünes Signal – baute ich sie wieder ein. Immerhin hat sie die Kurbelwellen genau einmal durch drehen können. Danach hat es nur noch zum Klacken des Anlassers gereicht. Nach weiteren 10 Minuten harter Arbeit am Kickstarter habe ich frustriert aufgegeben. Es hatte zumindest einen ‘Puff’ gegeben und die Öldruckleuchte ist auch ausgegangen.
Mit dem Gedanken, “Du kommst um eine neue Batterie nicht herum.”, bin ich dann an meinem PC entschwunden, um im Internet zu recherchieren, welche Batterie für mich und Berta am besten geeignet ist. Ich schwankte zwischen ganz billig und wartungsfrei. Da ich das gepansche mit destilliertem Wasser hasse, ist es eine wartungslose Gelbatterie von Varta (519 901 017 3102) geworden.
28. Februar, 2008
Nein! Ich werde Berta nicht versetzen…
…ich weile derzeit unter der (Arbeitswoche) in Hannover wärend Berta wohlbehütet im Stall ausharrt. Das ist leider von HH ein wenig weit zum Pendeln. Und mit der Berta erst recht. So wird sie jetzt erstmal ein wenig geschont.
Aber vor meinem Hotel standen gestern für die Street Mag’ Show ein paar nette Unikate. Wenig Bodenfreiheit, viel Hubraum, Show und Chrom…


Das Auto liegt natürlich so tief, weil ich die Federn mit meinem Gewicht ausgeleiert habe und mein Gepäck ist noch im Kofferraum…
31. August, 2007
Das ist nicht nur ein Zitat aus einem Adventure der C64er-Zeit sondern Realität.
Meine Rote Berta rennt einfach vor sich hin. Ich habe zwar noch viele Ideen was noch geändert werden könnte, aber da kann erstmal der Winter kommen.
Ganz oben auf der Liste steht eine 2. Bremsscheibe und die Doppelzündung.

Das mit dem Wetter müssen wir wirklich noch üben. Es ist ja grauslich und deprimierend. (Wäre es jetzt ‘richtiger’ Sommer würde ich wahrscheinlich stöhnen, daß es zu heiß sein.)
11. Juli, 2007
Nach knapp einem Jahr und 10700km hat meine R80ST neue Reifen bekommen. 500-600km wären vielleicht noch mit dem Lasertec gegangen aber ich wollte mich lieber nicht mit der Rennleiung auf Diskussionen einlassen. Es ist nun ein Bridgestone BT45 geworden.
Viele berichteten von einem sehr breitem Reifen. Das kann ich gar nicht nachvollziehen. Mir kommt er fast schmaler als der Lasertec vor.
Das Aufziehen war mehr oder weniger eine kleine Odyssee. Trotz telefonischer Ankündigung mußte ich fast eine Stunde warten bis ich an der Reihe war und dann wurde der Vorderreifen falsch herum aufgezogen. Ich habe es natürlich erst beim der Montage bemerkt. Also noch mal die 15km Fahrt zum Reifenhändler – diesmal wurde ich aber sofort bedient. Das Vorderrad wurde schön peniebel ausgewuchtet aber erst auf Nachfrage von mir warum das Hinterrad kein Gewicht ziert wurde mir erklärt, daß das Hinterrad nicht gewuchtet sei, weil leider kein passender Adapter vorhanden sei. Na toll!
Wieso kann man sowas nicht vorher sagen?! Muß man denn als Kunde jede Fehlermöglichkeit vorher schriftlich ausschließen?
Na ja. Ich muß da ja nicht wieder hinfahren und bin sozusagen wieder auf der Suche nach einem guten Reifendienst mit Motorradservice.
Zum BT45 wurde schon viel geschrieben. Der erste Eindruck ist sehr gut. Wenn die Unwucht, die bei 70km/h hinten zu spüren ist, behoben wurde und der Reifen richtig eingefahren ist, werde ich meine Erfahrungen berichten.
3. Juni, 2007
Bei mir stehen neue Reifen an. Ich schwanke noch zwischen dem BT45 von Bridgestone und dem jetzt auch aufgezogenem Metzeler Lasertec. Mit dem Lasertec bin ich voll und ganz zufrieden aber wie soll man Vergleiche anstellen, wenn man nur ein Produkt kennt?
Bei meinen Internet-Lesungen bin ich im HPN Forum über ein kostengünstiges Reifenmoniergerät gestoßen. Das GP503 wird über das EU-Reimport- und Karosseriebauunternehmen Kaege Automobile GmbH zu einem Preis von 398 Euro vertrieben.


Für eine einzelne Person wie mich lohnt sich das sicher nicht, zumal noch ein Adapter für das Hinterrad hinzukäme. Aber für einen Motorradstammtisch oder für einen Rennstreckenfanatiker ist das eine Überlegung wert. Dann kann man mal ‘kurz’ einen anderen Reifen ausprobieren oder auch am Sonntag schrauben…
15. Mai, 2007
Nein, diesmal handel es sich nicht um eine Diät. Ich hatte es hier ja schon angekündigt, daß ich mich für ein Kurventraining angemeldet habe. Gestern war es endlich soweit. Die Kuh war fit for drive und ich auch so ähnlich.
Um 7:30 war treffen auf dem Gelände des Heidbergrings. Es war alles gut organisiert. Zuerst das obligatorische Unterschreiben der ‘alle sind schuld nur der Fahrer und Veranstalter nicht’ Zettel, dann kontrollieren des Luftdruckes. Ein Werkstattwagen von Gummi Grassau mit Kompressor und fachkundigem Personal war vorort.
Dann folgten Begrüßung und die Einteilung der Teilnehmer nach Selbsteinschätzung in 3 Gruppen “langsam / mittel / schnell”. Jede Gruppe wurde noch einmal unterteilt, so daß immer 2 kleine Gruppen mit 1 oder 2 Instruktoren auf die Strecke konnten.






Ich hatte mich zur mittleren Gruppe entschlossen. Gefahren wurde immer 15 min und dann gab es eine kurze Besprechung mit Kritik und vor dem nächsten Fahren ein kurzes Briefing. So konnte man die Punkte, die verbesserungswürdig sind noch verdauen und wurde noch kurz vorher noch einmal erinnert. Die Kritik der Instruktoren war ehrlich und kompetent.
Nach der 2. Fahrt wurde ich dann in die Schnelle Gruppe verbannt. Ich hatte zuerst doch meine Bedenken da ich mit dem aufsetzenden Seitenständer die Fahrer vor und hinter mir erschreckt habe. Der eine hörte das laute ‘Schraddeln’ der andere sah die Funken…
Man gab mir dann den guten Tipp meine Federvorspannung zu erhohen. Das hat auch einiges geholfen.
Na ja, die schnelle Gruppe habe ich scheinbar auch nicht aufgehalten. Der Seitenständer ist jetzt soweit runtergeschliffen, daß jetzt erst der Sturzbügel aufsetzt. Dies ist mir links und rechts 3-4 mir passiert. Meist war es ein Fahrfehler zum Schluß passierte es gar nicht mehr und wir waren zügiger unterwegs…
21. April, 2007
Beim letzten Strauß & Gerken Aufenthalt war leider eine Nadeldüse nicht auf Lager. So bin ich nun 100km mit zwei unterschiedlichen Nadeldüsen unterwegs gewesen.
Man hat es fast nicht gemerkt es waren ein paar mehr Vibrationen zwischen 2-3000min-1.
Nun hatte ich endlich mal kurz Zeit und bin dort wieder vorbei gefahren. Jetzt stecken 2 mal 2.68 Nadeldüsen in den Vergasern und die Hauptdüsen wurden von 145 auf 150 geändert. Erst später habe ich nachgelesen, daß dies auch die Einstellung einer R100/7T ist. Auch sie hatte 32er Vergaser mit 1000ccm. Also scheinen diese Einstellungen nicht ganz so verkehrt zu sein.
Die unterschiedlichen Einstellungen kann man im Ersatzteikatalog nachlesen. Die R100/7T hatte die Bing-Vergaser 64/32/19 und 64/32/20. Die Einstellblätter verraten dann die passende Konfiguration. Durch den Bezeichnungs-Dschungel bin ich aber noch nicht ganz durch gestiegen.
Im ETK steht 64/32/20 und bei Bing ist der Vergaser unter 64/32/320 gelistet…
Na ja, was ich eigentlich sagen wollte: Sie läuft nun runder. Die Vibrationen sind weg und wenn der Teillastbereich verlassen wird, fühlt mein Popometer mehr Druck als vorher.
18. April, 2007
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